Gedanken zum 1.Advent 2017

Gottes Frieden sei mit uns. Amen.

 

Sieh der König kommt zu dir

ein Gerechter und ein Helfer.

Darum macht hoch die Tür,

die Tor macht weit,

dass der König der Ehre einziehe.

Wir brauchen ihn.

Wir hungern nach Gerechtigkeit

und mit uns Millionen.

Wir sehnen uns nach Hilfe

und mit uns die halbe Welt.

Für ihn können wir die Tür öffnen.

 

Zu lange schon haben wir

Tor und Tür geöffnet

für böse Gerüchte

und Falschnachrichten,

für Geldgier und Machthunger,

für Rechthaberei und ein „Ich zuerst“.

Jetzt aber kommt mit ihm

ein wahres Licht,

mit dem König als Kind Gottes,

mit dem, der auf einem Esel reitet,

statt auf dem Schlachtross,

mit dem, der auf Einzelschicksale hört

und dann auch handelt und heilt.

 

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit,

für den, der nicht

mit der Tür ins Haus fällt,

sondern uns erkennt und wahrnimmt,

uns liebt und dadurch verändert,

der Glauben weckt, der wohltut.

 

Siehe, zu dir kommt der König.

Aber auf Augenhöhe!

Und mit Heil und Leben!

Barmherzigkeit und Sanftmut und Trost!

Er öffnet uns

die verschlossene Tür zum Paradies

und lässt sie offen stehen auf ewig.

Er öffnet dazu seinen Himmel

schon jetzt,

hier auf Erden, unter uns,

wenn wir ihm unsere Herzenstür öffnen.

 

Macht hoch die Herzenstüren!

Lasst ihn doch einziehen,

die Freudensonne,

und mit ihm die Gerechtigkeit für alle.

Lasst euch helfen!

Geht ihm in dieser Zeit entgegen

voller Erwartung

Er kommt – Advent!

Auf der Suche nach dem Licht

treffen wir auf ihn.

 

Bleibt nicht nur bei euch

hinter Schloss und Riegel.

Öffnet Tor und Tür für den Gott,

der zu uns Menschen kommen will.

Ist das nicht wunderbar!

 

Geht hinaus ihm entgegen!

Diese Reise lohnt,

jedes Jahr neu!

Lasst das Wunder nicht vorbeiziehen!

Nehmt es ihn euch auf

und folgt ihm

mit Herzen, Mund und Händen!

Und siehe, dann wird auch durch dich

Gerechtigkeit und Hilfe kommen können

für den Menschen neben dir

und gegenüber,

für Freund und auch Feind,

für die Nahen und die Fernen.

Und der Himmel zieht

in unseren Herzen ein.

Herrlich!

Herrlich ist das!

Gelobet sei mein Gott,

voll Rat, voll Tat, voll Gnad.

Amen.

 

 

Anke Dittmann ©

 

 

 

 

 

 

 

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