An unsere Schule kam ein Hund.
Er kam auf seinem Fahrrad.
Besuchte unsere Klasse und
hatte die Schultasche im Mund.
Wir staunten alle gar nicht schlecht,
besonders unser Lehrer.
Ihm war das erst gar nicht recht,
denn der Hund war wirklich echt.
Doch freudig wedelte sein Schwanz,
und er suchte sich mit einem Satz
– einen Platz.
So begann die Mathestunde
mit Minus, Plus, Malnehmen, Teilen.
Der Hund schrieb mit dem Stift im Munde.
Staunen machte schnell die Runde.
Das sollte die Direktorin sehen.
Ein Hund, der schreiben kann und rechnen!
Ihr blieb der Mund dann offen stehen.
Wer konnte so was schon verstehen?
Der Hund hieß „Stupsi“ und er blieb
auch in den nächsten Stunden.
Er bellte wenig und war lieb,
rannte beim Sport mit uns die Runden.
Selbst in Musik war er begeistert,
heulte im Takt und jaulte,
hat sogar Melodien gemeistert,
so dass die Lehrerin ihn kraulte.
Die letzte Stunde war vorüber.
„Stupsi“ stieg traurig auf sein Rad,
und fuhr langsam zum Heimweg rüber,
doch wir riefen: „Komm bald wieder!“
Anke Dittmann 19.4.2015©
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